Samstag 19.01.2019 - 16:11 Uhr

Aktuell

FC-Koeln.info

 
Virtuelle Bundesliga

1. FC Köln investiert in SK Gaming
 

Der 1. FC Köln hat im Zuge der eigenen Digitalisierungsstrategie in das etablierte E-Sports-Unternehmen SK Gaming investiert. Das teilte der Traditionsklub am Dienstag mit. Weiterer Teilhaber ist die Daimler AG. „Dass neben uns auch Daimler Anteilseigner wird, zeigt, wie rasant sich der E-Sport entwickelt hat und welche wirtschaftlichen Potenziale er hat“, sagte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle.

In der neuen Virtuellen Bundesliga (VBL), in der 22 Erst- und Zweitligisten aktiv sind, stellt SK Gaming das FIFA-Team des 1. FC Köln. Für die VBL haben das Unternehmen und Köln ein eigenes Trikot mit gemeinsamem Logo entwickelt, mit dem die vier FIFA-Spieler antreten werden. Zum Auftakt der neuen VBL trifft der 1. FC Köln am 16. Januar im WM-Stadion auf den VfL Wolfsburg. (dpa)

 

www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/virtuelle-bundesliga-1--fc-koeln-investiert-in-sk-gaming-31880356

 
 
FC-Koeln.info
 
Heuchelei (Hypokrisie) bezeichnet ein moralisch bzw. ethisch negativ besetztes Verhalten, bei dem eine Person absichtlich nach außen hin ein Bild von sich vermittelt, das nicht ihrem realen Selbst entspricht. Das zugrundeliegende Zeitwort heucheln stammt ursprünglich vom unterwürfigen ducken und kriechen (mittelhochdeutsch hüchen) des Hundes ab und wurde auf vorgespieltes, schmeichelndes Verhalten übertragen.

Der Philosoph und Theologe Friedrich Kirchner definierte Heuchelei als eine „aus selbstsüchtigen Interessen entspringende Verhüllung der wahren und Vorspiegelung einer falschen, in dem Betreffenden nicht vorhandenen lobenswerten Gesinnung“ und führt auf, dass ein Heuchler besser erscheinen wolle, als er ist, „um Mächtigen zu gefallen“ und „davon Gewinn zu haben“. Vorgeheuchelt werden „politische, religiöse, ethische Grundsätze, um vorwärts zu kommen“, sei es aus Feigheit, des Broterwerbs oder der „Liebedienerei“ wegen. Die Heuchelei würde seiner Meinung nach „leicht durch despotisches Regiment in Staat und Kirche geweckt“, wobei „strenge Staatsgesetze“ und „orthodoxe Religionsedikte“ die Menschheit nicht „gut und fromm“, sondern heuchlerisch machen würden.
 
de.wikipedia.org/wiki/Heuchelei
 
 
+++ 16 Uhr: Scheckübergabe der Stiftung 1. FC Köln +++

Die Stiftung 1. FC Köln spendet jeweils 2.500 Euro an „SOS-Mamás“ und „SI-Mallorca“. Die beiden gemeinnützigen Hilfsorganisationen unterstützen mithilfe von Spenden bedürftige Menschen auf Mallorca. Der Integrationsverein „Asociación de Alemanes en Baleares“ hatte sich an die FC-Stiftung gewandt und um Untersützung für die beiden Projekte gebeten. Der Verein wurde von Roman Hillmann und Nermin Goenenc mitgegründet. Der Verein setzt sich für ein besseres Miteinander der aus über 150 Nationen stammenden Menschen auf Mallorca ein. In Palma überreichen Vizepräsident Toni Schumacher und Geschäftsführer Alexander Wehrle die Spendenschecks.

Toni Schumacher sagt: „Wenn wir hier im Trainingslager sind, einer Insel, die so viele Deutsche besuchen, dann sollten wir uns auch für die Menschen interessieren. Abseits dessen, was Touristen wahrnehmen, gibt es auf Mallorca auch große soziale Probleme. Ich finde toll, dass sich Deutsche, die hier leben, für Familien engagieren, denen es nicht so gut geht. Das unterstützen wir sehr gerne.“

„SOS Mamás“ verteilt Lebensmittel und Nützliches für den Alltag. Die Hilfe von „SI Mallorca“ basiert auf den drei Säulen “Familiennothilfe“, “Lebensmittelnothilfe“ und “Hilfe für Kinderheime“. Die Organisation verteilt Lebensmittel und Sachspenden, stellt Unterkünfte für Familien bereit, die durch Zwangsräumungen ihre Wohnungen verlassen mussten und organisiert Paten zur Betreuung der Familien. Darüber hinaus wird Kindern, die in Heimen leben, die Teilnahme an Feriencamps ermöglicht.
 

fc.de/fc-info/news/detailseite/details/trainingslager-tag-8-dank-an-die-fans/

 
 
FC-Koeln.info
 
 
FC-Koeln.info
 
Fußball-Bundesliga
 
Montagsspiele sollen abgeschafft werden
 
Die Montagsspiele in der Bundesliga - sie haben bei Fans für großen Unmut gesorgt. Die Vereine reagieren jetzt: Die Spiele sollen ab 2021 wieder abgeschafft werden. Die Fans wollen dennoch protestieren.
 
In der Fußball-Bundesliga soll es von der Saison 2021/22 an nicht mehr die ungeliebten Montagsspiele geben. Die Klubs haben für eine Abschaffung ausgesprochen und wollen damit einen Dauerstreit mit der Fanszene beenden. Künftig sollen mehr Begegnungen am Sonntag ausgetragen werden. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat entsprechende Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittag mittlerweile bestätigt.
Anzeige

Der bis zum 30. Juni 2021 gültige Fernsehvertrag enthält fünf Montagabend-Begegnungen pro Saison. Dieser Verpflichtung wollen die 18 Vereine auch bis dahin nachkommen, zumal sie dem Fernsehvertrag zugestimmt hatten. Die DFL hatte die veränderte Stimmungslage zuletzt bei zwei Versammlungen der Erst- und Zweitliga-Vertreter abgeklopft. Offen sind weiterhin die Anstoßzeiten der 2. Liga. Der TV-Vertrag bringt dem Profifußball von 2017/2018 bis 2020/2021 insgesamt 4,64 Milliarden Euro.

Am Dienstag hatte die Fanszene einen bundesweiten Stimmungsboykott und Protest-Aktionen gegen Spiele unter der Woche für den 13. Spieltag angekündigt. In der Erklärung, die von vielen Ultra-Gruppen unterstützt wird, heißt es: "Diese Entwicklung darf von uns Fans nicht hingenommen werden, denn nur wir können mit geschlossenem und starken Protest diesem Trend entgegenwirken! Im Sinne eines Fußballs für die Fans und nicht eines des finanziellen Profits."

Viele Fans protestieren seit langem gegen arbeitnehmerunfreundliche Spiele unter der Woche. Bereits Ende September hatten Zuschauer in den ersten drei Ligen mit einem Stimmungsverzicht ihren Unmut über die ihrer Meinung nach wachsende Kluft zwischen Anhängern, Vereinen und Verbänden sowie die zunehmende Kommerzialisierung im Fußball ausgedrückt.

Der 13. Spieltag findet vom 30. November bis zum 3. Dezember statt. Erstmals in dieser Runde gibt es dann in der höchsten deutschen Spielklasse mit dem Duell des 1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen auch wieder ein Montagsspiel.

Der für den Spieltag angekündigte Stimmungsboykott in den Fußball-Stadien soll auch nach der angekündigten Abschaffung der Montagsspiele stattfinden. Davon gehen die Fan-Organisationen "Unsere Kurve" und "Pro Fans" aus. "Es geht ja nicht nur um Montagsspiele in der Ersten, sondern auch in der Zweiten und Dritten Liga - und grundsätzlich um Spiele unter der Woche", erklärte Jochen Grotepaß als Sprecher von "Unsere Kurve". Sig Zelt von "Pro Fans" äußerte sich ähnlich.

aha/dpa